„Leyla“ auf Türkisch

19/01/2010 § Ein Kommentar

„Bu eski zamana ait bir hikâyedir. Ama eski bir hikâye değil. – Dies ist eine Geschichte aus der alten Zeit. Es ist aber keine alte Geschichte.“

Mit diesen Worten beginnt der Roman „Leyla“ von Feridun Zaimoglu. Dem Schriftsteller, der in der Türkei geboren und in Deutschland aufgewachsen ist. In „Leyla“ erzählt er die Geschichte seiner Mutter in deutscher Sprache. Nun ist der Roman auch auf Türkisch erschienen.

„Heute fällt es schwer, die Aufbruchstimmung des großen goldenen Anfangs zu begreifen“, sagt Zaimoglu, „aber wenn denn den Trümmerfrauen nach dem Krieg zu Recht großer Respekt gezollt wird, ist es auch an der Zeit, diesen großartigen Türkinnen der ersten Stunde den Platz zuzuweisen, den sie verdienen.“

Zaimoglu schildert in „Leyla“ die besondere Leistung dieser Frauen, die bisher sprachlos geblieben waren. In mühsamer Kleinarbeit zeichnete Zaimoglu die Geschichte seiner Mutter auf Tonkassetten auf, und hörte auch anderen Frauen der ersten Generation aufmerksam zu, um auch deren Geschichten in seinem Roman zu verarbeiten.

Elif Şafak: Kâğıt Helva

08/01/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem Aşk in der Türkei in kürzester Zeit zum meistverkauften Buch von 2009 wurde, stellt Elif Şafak in ihrem jüngsten Werk Kâğıt Helva eine Zitatsammlung aus all ihren bisherigen Büchern zusammen. Heraus gekommen ist ein Buch, dass interessante Perspektiven auf Şafaks bisheriges Schaffen bietet und Brücken zwischen ihren einzelnen Büchern herstellt.

Şafak erzählt im Interview von der Notwendigkeit der Imaginationskraft und von den trunkenen Zuständen, die sie beim Schreiben erlebt. Şafak bewertet hier auch einen Teil der türkischen Politik im Jahr 2009 (Stichwort „demokratische Öffnung“).

Ilija Trojanow über F.M. Esfandiary

06/05/2009 Kommentare deaktiviert für Ilija Trojanow über F.M. Esfandiary

Identitätssuche im Labyrinth der Bürokratie

Ilija Trojanow; Foto: Thomas DornIm Gespräch mit Nimet Seker berichtet der Schriftsteller Ilija Trojanow über den von ihm herausgegebenen Roman „Der letzte Ausweis“ von F.M. Esfandiary, der die Absurditäten der iranischen Bürokratie der 1960er Jahre darstellt.

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