Aufsatz „Raḥma und raḥim“

barmherzigkeit„Gott kann nicht getrennt von der Materie gesehen werden, und Er wird vollkommener in der menschlichen Materie als in irgendeiner anderen gesehen und vollkommener in der Frau als im Mann.“ (Ibn Arabi)

Ein weiterer wissenschaftlicher Aufsatz von mir mit dem Titel „Raḥma und raḥim. Zur weiblichen Assoziation der Barmherzigkeit Allahs“ ist endlich erschienen. Bei dem Buch „Theologie der Barmherzigkeit?“ handelt es sich um den ersten Band in der Schriftenreihe „Graduiertenkolleg Islamische Theologie„.

Dem oben zitierten Satz des Mystikers Ibn Arabi folgend, lege ich die konzeptuelle Verbindung zwischen der Barmherzigkeit als Gotteseigenschaft und der Barmherzigkeit einer Mutter dar. Dabei gebe ich mich auch auf Spurensuche in die hebräischen Bibel, um schließlich mit Ibn Arabi in Maryam (ra) und der Erschaffung Isa b. Maryams (as) die Barmherzigkeit Allahs zu suchen. Der Aufsatz schließt mit dem Satz „Maryams Mutterschoß ist das Epitom göttlicher Barmherzigkeit“ ab.

Ich denke, der Aufsatz ist nicht nur für Muslime, sondern auch für Christen interessant, welche die koranische Perspektive auf Maryam/Maria (ra) und Isa/Jesus (as) kennen lernen möchten.

Das Buch kann hier bestellt werden. Und hier finden Sie eine ausführliche Leseprobe des Bandes.

 

Aufsatz „Geschlechtergewalt in Q 4:34“

coverMein wissenschaftlicher Aufsatz mit dem Titel „<Ermahnt sie, meidet sie im Bett und schlagt sie!> Zu Frage der Geschlechtergewalt in Q 4:34“ ist nun im Band Gewalt in den Heiligen Schriften von Christentum und Islam (Hg. Hamideh Mohagheghi, Prof. Klaus von Stosch) erschienen. Darin beschäftige ich mich mit der Frage, wie klassische Gelehrte den Vers ausgelegt habe und vergleiche dies mit einer modernen, „feministischen“ Lesart, um darauffolgend Möglichkeiten und Grenzen der hier angewandten modernen Qur’anhermeneutik zu diskutieren. Im Anschluss führe ich meine eigene Gedanken zum Vers aus, indem ich mich auf die sunna des Propheten (saw) konzentriere.

Beschreibung des Bandes:

„In den gesellschaftlichen und politischen Diskussionen wird oft eine direkte Beziehung zwischen Religion und Gewalt erörtert, die darauf zielt, die Religion schlechthin als Ursache der Gewaltbereitschaft anzuprangern. Die Quellen der monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam beinhalten ein Gewaltpotenzial, das im Laufe der Geschichte immer wieder von ihren Anhängern instrumentalisiert wurde. Diese Quellen können wir verstehen, wenn wir an ihre Aussagen nicht mit unserer heutigen Denkweise herangehen, sondern versuchen, sie aus der Perspektive ihrer Entstehungszeit zu erfassen. In diesem Buch haben sich christliche und muslimische Theologinnen und Theologen dem Thema Gewalt in der Bibel und im Koran gestellt. Anhand von Textbeispielen und hermeneutischen Zugangsweisen werden die Probleme angesprochen und Möglichkeiten zum Verständnis und zur Auslegung erörtert.“

Das Buch kann hier bestellt werden.

Aufsatz „Du sollst dir kein Bildnis machen…“

CoverJudentum, Christentum und Islam kennen ein sogenanntes Bilderverbot. Dennoch sind die von ihnen geprägten Kulturräume keineswegs bilderlos. Vielmehr haben sie je eigene künstlerisch-ästhetische Traditionen ausgeprägt, etwa in den Bereichen Kalligrafie, Architektur, bildende Künste. Welche Rolle spielen Bilder im Religionsunterricht von Judentum, Christentum und Islam? Wie können Juden, Christen und Muslime angesichts von Medialisierung und „iconic turn“ so mit Bildern umgehen, dass ihr Religionsunterricht weder realitätsfern noch traditionsvergessen ist?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden grundlegende theologische sowie kunstgeschichtliche Einsichten aus den drei Religionen, zudem bilddidaktische Zugänge aus Kunstdidaktik und einschlägigen Religionsdidaktiken vorgestellt.

Mit einem Aufsatz von mir mit dem Titel „Bilderverbot und bildende Kunst im Urteil des Qur’an und der klassischen muslimischen Gelehrsamkeit. Eine Spurensuche“.

Das Buch ist hier zu erwerben.